Es gibt keine absolute Wahrheit


Claas Gutsche betreibt Geschichtsarbeit. Er beschäftigt sich mit der deutschen Vergangenheit – erst mit Aspekten der NS-Vergangenheit, nun mit Architektur und Denkmalsgeschichte der DDR. Dass er dabei die Technik des Linolschnitts nutzt, der zu DDR-Zeiten ein beliebtes Genre des sozialistischen „Volkskunstschaffens“, also der Laienzirkel-Kultur war, hat den Charakter einer kritischen Rehabilitation und impliziert Erinnerung und Überwindung gleichermaßen.
Der Künstler war sieben Jahre alt zur Zeit der Wende. Wenn er von heute aus auf DDR-Phänomene schaut, dann, weil er nach Spurenelementen des sozialistischen Gewordenseins in eigenen familiären und sozialhistorischen Zusammenhängen fahndet.
Mit seinem Ausstellungstitel „Changing Truth“ deutet er an, dass die Wahrheit ein Konstrukt ist und die Suche nach ihr ein kommunikativer, aber steiniger Prozess.


Die politischen Ereignisse der Gegenwart zeigen einen eklatanten Mangel an Vergangenheitsbewältigung sowohl nach dem Fall der Berliner Mauer als auch nach dem Untergang der UdSSR. Immer mehr Menschen schauen grundsätzlich nostalgisch-glorifizierend auf die eigene Geschichte zurück. Meinungsumfragen zeigen, dass eine Figur wie Stalin in Russland ein wachsendes Standing genießt. Einer Mehrheit der Russen ist offenbar egal, dass Stalin einer der schlimmsten Massenmörder der Weltgeschichte war und man vom in der DDR gepriesenen Marxismus-Leninismus ebenfalls nicht gerade behaupten kann, dass diese Ideologie in Verknüpfung mit einem totalitären Polizei- und Überwachungsstaat ein Segen für die Länder Osteuropas, inklusive der DDR, war.
Gutsche schenkt uns den Erkenntnisgewinn, dass wir uns nicht in Phantasiefiguren von Widerstand und Opfertum spiegeln sollten, sondern dass es vielmehr, soweit es uns betrifft, um ein vielschichtiges Verhalten der Anpassung zwischen Mitmachen und Widersprechen geht.
Gutsches großformatige Blätter lassen uns tiefer schauen, damit wir uns eine Erfahrung vergegenwärtigen, die vom üblichen „DDR=böse“-Getöse verdeckt wird. Um es sehr schlicht zu sagen: Es ist die kollektive Erfahrung, dass eine Sache, die sich für Viele eigentlich nicht schlecht anfühlte, schrecklich ausging.
Die geläufige Vergangenheitsbewältigung erzählt jedoch immer nur vom zweiten Teil. Sie umgeht in der Regel die Tatsache, dass viele DDR-Bürger den ihnen übergestülpten Funktionärssozialismus als Sicherheit gewährende Rundumversorgung erlebten. Dass mit den Jahren die Träume von der Überlegenheit des sozialistischen Menschen ebenso platzten wie alle Wirtschaftspläne, ließ einen emotionalen Grauschleier über das Land sinken, den Claas Gutsche mit dokumentarischer Schärfe künstlerisch adäquat markiert hat.


Das angetreppte Beton-Denkmal in Fahnen-Optik im Ehrenhain des ehemaligen sowjetischen Militärflughafens von Brandis-Waldpolenz („Die Idee“, 2014) zeigt, dass 25 Jahre Nachwendezeit über die ideologische Floskel eines ‚Lenin mit Zukunftsblick‘ hinweggefegt sind und alle Elemente von Andächtigkeit ausgetrieben haben.


In „Der neue Mensch“ (2014) rückt Gutsche eine vom DDR-Künstler Walter Womacka unerschüttert zukunftsfroh gestaltete Fassade des Magnet-Kaufhauses in Eisenhüttenstadt ins Zentrum der Betrachtung. Pseudoreligiosität, ein Tauben-Zitat nach Picasso und die in den Binnenformen des Mosaikbildes aufgehobenen dekorativen Elemente entzaubert Gutsche durch das strenge Schwarz-Weiß seiner grafischen Übertragung.


Allen Progressionsidealen zum Trotz spricht aus vielen staatlichen Kunst-am-Bau-Projekten der DDR, nicht zuletzt dem Design des mittlerweile abgerissenen „Palastes der Republik“ in Ost-Berlin der Vorsatz, mit dem Pathos der gemütlichen Bekunstung beim DDR-Bürger volkseigenes Wohlgefühl zu verbreiten. Gutsche hat seine ästhetische Position im Hinblick auf den utopischen Endpunkt der DDR fixiert. So gelingt es ihm, den Betrachter über Wert und Unwert des ästhetischen Erziehungsprogramms selbst entscheiden zu lassen.
Im Blick aus dem Inneren von „Erichs Lampenladen“ auf das ausgeschlagene DDR-Emblem („Erasure“, 2014) schwingt die Erinnerung daran mit, wie es sich angefühlt hat, in der sozialistischen Moderne zwischen den Mühlsteinen Versprechung und Vertuschung gelebt, und diese Schizophrenie sogar unter Anspannung aller Kräfte vorangetrieben, sie dennoch aber nicht wirklich als solche wahrgenommen zu haben. Psychologisch gesehen, muss eine so dramatische Fehlleistung das Vertrauen in die eigene Emotion brechen. Mehr noch, sie bricht das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung: Man hatte doch im Umfeld der vermeintlich besseren Deutschland-Hälfte angeblich nichts gesehen und muss sich jetzt vorhalten lassen, dass in Wahrheit fast alles sichtbar war und dass, wer denn hätte tiefer schauen wollen, die Lügen und Ungerechtigkeiten der „Diktatur des Proletariats“ mit bloßem Auge hätte erkennen können.
Soweit ist es schon gekommen ...

Christoph Tannert (September 2014)







Eine Pathologie des Nachtstücks – Anmerkungen zu den Arbeiten von Claas Gutsche


Die Tradition des Nachstücks reicht weit zurück in die europäische Kunstgeschichte. Aber erst an der Wende vom 18. zum19. Jahrhundert erweiterten Künstler wie Francisco de Goya und Johann Heinrich Füssli, romantische Schriftsteller wie E.T.A. Hofmann, Novalis und Freiherr von Eichendorff jenes Chiaroscuro oder Notturno um seine unheimlichen Qualitäten und setzten es in bewussten Kontrast zum rationalen Licht der Aufklärung. Die bildnerischen und literarischen Erkundungsgänge in die Nacht gebaren groteske Ungeheuer, sie führten in die Abgründe der menschlichen Existenz und offenbarten gleichermaßen die dunklen Seiten des Subjekts mit seinen Projektionen und Obsessionen wie sie die finsteren Gesellschaftszustände an der Schwelle zur Moderne geißelten. Gleichzeitig avancierte die Nacht zum leidenschaftlichen Ort einer weltentfremdeten Sehnsucht und unerfüllter Liebe.


Der junge Künstler Claas Gutsche hat sich dieses Genres angenommen und die romantische Geisterseligkeit, das raffinierte Spiel mit dem Sichtbaren und Unsichtbaren in die unmittelbare Gegenwart der zeitgenössischen Mediengesellschaft und ihrer bildlichen Ungeheuerlichkeiten überführt. Seine großformatigen Linolschnitte, die nicht selten den Charakter von Nachstücken annehmen, sind subtile Beobachtungen am Rande des Sagbaren. Sie setzen die Orte des Unsagbaren bzw. Unsäglichen in eine faszinierende Szenerie des Gegenlichts, deren Prospekte ebenso Abbilder von Orten des Schreckens wie Close-Ups auf das Periphere der menschlichen Kultursphäre sein können. In ihrer ästhetischen Anmutung verschmelzen fotografischer Charakter und das harte grafische Schwarz-Weiß zu subtilen Nuancierungen zwischen Tag und Nacht.
Jenes schillernde Chiaroscuro, aus dessen dunkler Tiefe sich lichte Gestalten dämonisch hervorschälen, wendet Gutsche auf eine durch und durch ausgeleuchtete Gegenwart an, die sich der romantischen Bildkonventionen rückversichern muss, um die gnadenlose Dämonie der medialen Bildwirklichkeiten auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

Denn was sind es für Szenerien, die Claas Gutsche in seinen groß angelegten Linolschnitten bildwürdig werden lässt? Der Künstler wirft gewissermaßen einen Schatten über die omnipräsenten Orte des Alltags, über verwahrloste Vorstädte und anonyme Peripherien, über idyllische Kleinbürgersiedlungen und märchenhafte Fachwerksilhouetten. Mit selektiver Wahrnehmung bleibt er an den Inkunabeln einer spannungsvollen Polarität hängen, die – im medialen Licht betrachtet – unbegrenzte Eindeutigkeit zu haben scheint. Alles ist bekannt, alles ist gezeigt, alles ist sichtbar – und doch destilliert Gutsche in seinen Arbeiten genau jene neuralgischen Punkte, an denen aus dem Licht der Medien die Dämmerung des Unheimlichen ihre dunklen Schatten wirft. Denn was allein ist unheimlicher als das Sichtbare?

Es ist die Ahnung, jene intuitive und anti-rationale Erkenntnis des Instinkts, die eintritt, wenn das Gegenwärtige – beispielsweise ein Bild - mit dem subjektiv Erfahrenen in Abgleich gebracht wird. Es ist das Zufällige eines Ereignisses, das plötzlich seinen Kontext in ein anderes Licht setzt, es aus der Helligkeit des Wissens in die Düsternis einer verschleierten Ahnung überführt.

Und so wirft auch das Bild eines alten Fachwerkhauses einen ersten fahlen Schatten auf dessen Sichtbarkeit in den Medien der letzten Jahre, konnotiert der Titel „Hunger“ das Gebäude mit einem Ereignis, dessen öffentliche Attraktion schon längst wieder verblasst. Ein anderer Linolschnitt leitet den Blick in eine zwischen Kiefern und Birken liegende Einfamilienhaussiedlung, deren dramatisch überschattete Architektur ebenso wie in den 1950er Jahren auch in den späten 1930ern entstanden sein könnte. Man fragt sich unweigerlich, wie eine solch scheinbar banale Szenerie bildwürdig werden konnte und was einen jungen Künstler dazu veranlasst hat, sie im Format von 350 × 200 cm in Linoleum zu schneiden. Wieder ein anderes Blatt zeigt einen modernistischen Plattenbau in Frontalansicht, dessen obere Etage hell erleuchtet ist und das gesamte Gebäude in ein hartes Gegenlicht setzt.

Claas Gutsche sucht nach solchen Architekturbildern, er fokussiert seine künstlerische Aufmerksamkeit auf Orte, deren Menschenleere vorangegangene Ereignisse memorieren lässt, die eine vage Ahnung von etwas hervorrufen, das stattgefunden hat bzw. stattgefunden haben könnte. Seine Lokalitäten extrahieren das Zufällige, suchen das entscheidende Ereignis hinter einer Fassade scheinbarer Harmlosigkeit. Solche Ereignisse können reale Gewissheit annehmen, sie können aber genau so lediglich ein Feld von Möglichkeiten eröffnen. Ist es in der Arbeit „Hunger“ das Wissen um den Kannibalen von Rothenburg oder beim Blick in die Einfamilienhaussiedlung die genaue Kenntnis ihrer früheren nationalsozialistischen Bewohner, so bleibt in der Ansicht des Plattenbaus offen, ob sich etwas ereignet hat und – wenn ja – was.

Claas Gutsche verarbeitet in seinen Linolschnitten Motive, die reduzierter nicht sein könnten. Sie wirken auf uns wie verlassene Kulissen früherer Filmsets. In Unkenntnis ihrer Geschichte bleiben sie zunächst leere Hüllen, unberedte Platzhalter ihrer selbst. Im Kontext der medialen Öffentlichkeit aber, in der ausgeleuchteten und grenzenlosen Sichtbarkeit unserer modernen Informationsgesellschaft avancieren sie zu beinahe romantischen Metaphern, die der zeitgenössischen Rationalität den dunklen Spiegel der subjektiven Erfahrung entgegen halten. Solchermaßen einen Abgleich zwischen Öffentlichkeit und Subjektivität fordernd, stellen Gutsches Linolschnitte an der harten Schnittstelle zwischen Licht und Dunkelheit zeitgenössische Äquivalente zu Goyas „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ oder Füsslis „Der Nachtmahr“ dar.


Ralf F. Hartmann
* 1982, Blankenburg/Harz


2007 – 2009 Fine Art Printmaking, Royal College of Art, London, UK
2006 – 2007 University of Brighton, UK
2003 – 2006 HKD, Burg Giebichenstein in Halle/Saale, Germany






Lehrtätigkeit / teaching activity
Künstlerischer Mitarbeiter, Burg Giebichenstein-Kunsthochschule Halle
Dozent für Lithografie, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Gastdozent, VCUQatar, Virginia Commonwealth University, Doha, Katar
Gastdozent, Virginia Commonwealth University, Richmond, USA
Gastdozent, University for the Creative Arts, Kent, England

2016
Linolschnitt heute X – Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Bietigheim-Bissingen
Risse im Beton, Franz Gertsch Museum, Burgdorf, Schweiz (solo)
Die Geschichte hat einen Fehler / zu viele Erzähler, Kunstverein Gütersloh
Druckreif – Zeitgenössischer Holzschnitt - Die XYLON Deutschland und ihre Gäste – Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage, Rheine
Druckreif – Zeitgenössischer Holzschnitt – Die XYLON Deutschland und ihre Gäste – Städtische Galerie Speyer
Druckreif – Zeitgenössischer Holzschnitt – Die XYLON Deutschland und ihre Gäste – Stiftung Landdrostei, Pinneberg


2015
DRUCKREIF – Xylon Deutschland und ihre Gäste, Städtisches Kunstmuseum Spendhaus, Reutlingen
Made in Germany – Highpoint Center for Printmaking, Minneapolis, USA
TURN MY WATER INTO WINE, Kunstraum Ortloff, Leipzig
Claas Gutsche – Constructed Utopia, Kunstverein virtuellvisuell, Dorsten (solo)
15 Jahre Bat Campusgalerie 2000 bis 2015 – BAT CampusGalerie, Bayreuth
aLL uP, Bar Babette, Berlin
Your ID-Card, Studios ID, Berlin


2014
changing truth, Galerie WAGNER + PARTNER, Berlin (solo)
Der Mensch ist ein Geheimnis, F. M. Dostoevsky Museum, St. Petersburg
Psycho Killer, Galerie Börgmann, Mönchengladbach
Eine Frage der Zeit, Statements zum Archiv des Untoten, Frankeplatz / Halle Saale


2013
SCHEITERN – SO MANY WAYS TO FAIL, Galerie WAGNER + PARTNER, Berlin
STATUS.BERLIN (2), Künstlerhaus Bethanien / Schauraum
Heimsuchung, Galerie Hartwich Rügen
Dark matter(s) – Kunstverein Ulm, Ulm


2012
Cuts, Galerie Maurer, Frankfurt/ Main
Claas Gutsche, BAT CampusGalerie, Bayreuth
Drama & Romantik, Galerie WAGNER + PARTNER, Berlin
DRUCKSACHE 2012, Kommunale Galerie Berlin
Royal Academy Summer Exhibition, London
Double Take – The Art of Printmaking, University of Kent, Canterbury, Kent


2011
Hochdruck in Leipzig 2011 – Künstlerische Positionen im Hochdruck – Museum für Druckkunst, Leipzig
Der goldene Vorhang, Haus am Lützowplatz, Berlin
Come Together – 5 Jahre Galerie Maurer in Frankfurt, Galerie Maurer, Frankfurt/Main
Royal Academy Summer Exhibition, London
linocut reloaded, Galerie WAGNER + PARTNER, Berlin
borders, Galerie Maurer, Frankfurt/Main


2010
Der Blick von hier, Boulevard Parabol, Berlin
New Contemporaries 2010, ICA – Institute of Contemporary Arts, London
New Contemporaries 2010, A Foundation, Liverpool
druckreif – junge künstlerinnen und künstler erproben die werkstätten , Kunsthaus Hamburg, Hamburg
Royal Academy Summer Exhibition, London
Jenseits des Kanals, Kunstraum Ortloff, Leipzig
To hell with good intentions, Galerie Maurer, Frankfurt am Main
Book Launch Lubok 8, Kaleid editions, London
Der geheime Garten der Nachtigall, Galerie Wagner+Partner, Berlin
London Art Fair, London


2009
Internationaler Projektraum für Druckgrafik, Hochschule für Grafik und Buchkunst,Leipzig
Fresh Cream, Opus Gallery, Newcastle
Allotment, in collaboration with UCLH Arts, The Street Gallery, London
Everything right is wrong again, Maerzgalerie, Berlin
Royal Academy Summer Exhibition, London
RCA MA Degree Show, Royal College of Art, London
Bandstand, Café Gallery Projects, London


2008
Close to home, Hockney Gallery, Royal College of Art (mit Nicholas Mobbs und Elena Gavrisch)
Sorry…All SOLD OUT, project space, New Cross, London
Royal Academy Summer Exhibition, London
Interim Show, Royal College of Art, London
Grafisch, LIA-Leipzig International Art Programme, Leipzig


2007
RCA Secret, Royal College of Art, London
Kernbeißer, Galerie der Universität der Künste, Berlin
Illustrative, Stilwerk, Berlin
Linolschnitt heute 7, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Flora, Emma Hill Fine Art / Eagle Galerie, London
The second sight, second year exhibition, University of Brighton


2006
Original 06, The Contemporary Printmaking Show, Mall Galleries, London
Morbidichenstein, Projektraum 16, Halle (mit Tobias Teschner)
„Die Burg stellt aus“, Ständige Vertretung des Landes Sachsen Anhalt, Brüssel


2005
black princess, Galerie im Quartier 7, Quedlinburg (mit Heide Nord und Sebastian Nebe)
Astwerk, Druckwerkstatt der städtischen Galerie Wolfsburg






Preise und Stipendien / grants and awards
British AmericanTobacco CampusGalerie Ausstellungs-Stipendium
Tim and Belinda Mara Award
Financial Times Art Award
British Institution Prize, Royal Academy of Arts, London
David Villiers Award
DAAD Free Mover Stipendium
Arbeitsstipendium in der Druckwerkstatt der Städtischen Galerie Wolfsburg






Öffentliche Sammlungen / public collections
New York Public Library Collection, USA
British AmericanTobacco Collection
Royal College of Art Print Collection
Städtische Galerie Bietigheim Bissingen
Städtische Galerie Wolfsburg
Deutsche Bibliothek Leipzig
Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main








Berliner Zeitung, 18. September 2014









Berliner Zeitung, 10. November 2013









Berliner Zeitung, 12. Juli 2012








Berliner Tagesspiegel, 30. Juni 2012








ARTFORUM NOVEMBER 2011/ Jurriaan Benshop on "Linocut Reloaded", Galerie Wagner+Partner